Definitionen

Eine Stadtregion verfügt jeweils über eine Kernzone mit einer hohen Einwohnerdichte und Beschäftigtendichte sowie einer Außenzone mit einem hohen Auspendleranteil in die Kernzone.

Die Stadtregionen Österreichs sind

  • die Metropolregion Wien
  • sechs Großstadtregionen: Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Bregenz und Klagenfurt
  • neun Mittelstadtregionen: Feldkirch, Wels, Leoben, Villach, Wiener Neustadt, Steyr, Knittelfeld, Sankt Pölten und Vöcklabruck
  • 18 Kleinstadtregionen: Eisenstadt, Spittal an der Drau, Wolfsberg, Amstetten, Krems an der Donau, Ternitz, Braunau am Inn, Gmunden, Ried im Innkreis, St. Johann im Pongau, Leibnitz, Voitsberg, Weiz, Lienz, Kufstein, Schwaz, Wörgl und Bludenz

Wir folgen damit der Definition der Statistik Austria auf der Basis von Volkszählungsdaten 2001. 2009 wurde von der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK) im Rahmen der Studie „Räumliche Entwicklungen in österreichischen Stadtregionen – Handlungsbedarf und Steuerungsmöglichkeiten“ (Auftragnehmer TU Wien) 38 Stadtregionen definiert. Es gibt bewusst keine allgemeingültige Definition von Städten/Stadtregionen auf Europäischer Ebene. Die Agenden sind Teil der EU-Regionalpolitik.

Aktive Stadtregionen

Es gibt Stadtregionen, die Eigeninitiative zeigen und beispielsweise gemeinsame Entwicklungsprojekte starten. Ein Beispiel ist der „Zukuftsraum Lienzer Talboden“, der im Unterschied zur oben erwähnten Definition der Statistik Austria eine weitere angrenzende Gemeinde als Teil der Stadtregion sieht. In Kooperation mit Stadtregionen.at wurde daher auf Wunsch des Projektteams die Gemeinde Assling der Stadtregion Lienz hinzugefügt, um auf Stadtregionen.at die tatsächliche Situation besser abbilden zu können.

Interessierte können sich gerne an stadtregionen@kdz.or.at wenden.